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Sieben Bären aus der BÄRENWAISENSTATION Harghita in die Freiheit entlassen
   
Sieben junge Bären, unter ihnen Bamse, Covas und Vranceanca, wurden im Sommer in verschiedenen Gegenden Rumäniens in die Freiheit entlassen. Sie hatten zuvor bis zu zwei Jahre in der BÄRENWAISENSTATION Harghita zugebracht und waren behutsam auf ein unabhängiges Leben vorbereitet worden. Dies ist für die Tiere jedoch nicht das Ende der Fürsorge von VIER PFOTEN. Fünf von ihnen sind mit einem GPS Halsband ausgerüstet, das es dem Team erlaubt, ihre Bewegungen zu überwachen und sicherzustellen, dass es ihnen gut geht. Die Dimension ihres Wanderns barg einige sensationelle Überraschungen.

Die Überwachungsergebnisse des VIER PFOTEN Teams zeigen, dass sich Vranceanca sehr gut in ihrem neuen Lebensraum im Kreis Vrancea eingelebt hat, Rumäniens südöstlicher Karpatenzug. Für die grossen Überraschungen sorgte jedoch das weitläufige Umherstreifen der männlichen Bären. Covas wurde im Kreis Covasna ausgesetzt (beide Bären erhielten ihre Namen nach der Region in der sie einst gefunden wurden), ungefähr 120 km von der BÄRENWAISENSTATION Harghita entfernt. Von dort aus begann er zu wandern – in Richtung des Vrancea Gebirges, wo auch seine frühere Mitbewohnerin ihr neues Leben begann. Covas verbrachte den ganzen Sommer in den malerischen Bergen und konnte sich schnell an seine Freiheit anpassen: ein weiterer Beweis dafür, dass die Methoden, die im VIER PFOTEN Refugium herangezogen werden um die Bärenjungen aufzuziehen, ideal sind. Als die Temperaturen sanken, zog Covas zurück in die Gegend, in der er ursprünglich entlassen worden war. Seine Wanderlust war jedoch noch nicht gestillt.

Die langen Pfade der Freiheit
Covas zog weiter und begann zur Überraschung aller, sich in Richtung der weit entfernten BÄRENWAISENSTATION Harghita zu bewegen, dem Ort an dem er seine Kindheit verbrachte. Er kam bis auf einen 30 km Radius an die Gegend heran – und ging weiter, dem Nordwesten entgegen. Inzwischen streift Covas durch die Wälder und Felder eines ländlichen Raumes, bleibt den dortigen Dörfern und Höfen jedoch fern. Es scheint ihm an seinem gegenwärtigen Aufenthaltsort zu gefallen.
Bamse, die dritte Bärenwaise, die schon  an dieser Stelle vorgestellt worden ist, ist Teil einer Gruppe, die mit der "Soft Release" Methode entlassen wurde, bei der schlichtweg das Tor zum Areal der Tiere offen gelassen wird. Die Bären pflegten gelegentlich zurückzukommen, die vertraute Umgebung zu geniessen, und blieben eines Tages fort. Bamses Gruppe zog es Richtung Norden, zu den grossen Bergen, und dann weiter westlich. Ihre 120 km Wanderweg sind allein schon beeindruckend  - doch Covas, der die doppelte Strecke zurücklegte wird die grosse Überraschung eines erfolgreichen VIER PFOTEN Auswilderungsprojektes bleiben.

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